Coaching als wirksame Unterstützung im Umgang mit Corona. Positive Psychologie im Coaching

Corona hat uns jetzt seit einem Jahr fest im Griff. Für mich ist dieser Virus jetzt präsenter als in den Monaten davor. Klar, denn die Unsicherheit, wann dieser „Spuk“ vorbei ist, ist groß. Wir wissen nicht, wann alle geimpft sind. Die Zahlen gehen zwar runter und trotzdem wird uns wenig Hoffnung auf Lockerungen gemacht. Was uns helfen kann bis wieder ein „normales“ Leben möglich ist, ist die Positive Psychologie.

 Die Corona-Pandemie kann sich nachweislich auch auf die Psyche des Menschen auswirken. Menschen als soziale Wesen brauchen Kontakte, den persönlichen Austausch. Durch Isolations- und Quarantänemaßnahmen werden diese eingeschränkt, was Folgen für die psychische Gesundheit haben kann. Hinzu kommen Angst vor der Ansteckung, Existenzängste und auch die Unsicherheit über den weiteren Verlauf in den folgenden Monaten. Wir alle machen uns auch Gedanken und Sorgen um unsere Familien und Freunde.

»Psychische Gesundheit ist im Umgang mit der Pandemie von entscheidender Bedeutung, so DGPPN-Präsident Professor Dr. Andreas Heinz. „Und das nicht nur zur Stärkung der Resilienz und Widerstandskräfte, sondern auch wegen der großen Belastungen durch die soziale Isolation“. 

Nicht zu unterschätzen: Rund 11 Millionen Minderjährige müssen aktuell Kita- und Schulschließungen hinnehmen. Der tägliche Zeitaufwand für Familien- und Hausarbeit der Eltern ist immens und steigt stetig: bei Müttern von 6,6 auf 7,9 Stunden pro Tag und bei Vätern von 3,3 auf 5,6 Stunden. Für viele Alleinerziehende übersteigen die Belastungen das Verkraftbare. Sie müssen, um den Alltag zu bewältigen, häufig Unmögliches schaffen (Bujard et al. 2020). Das Familienleben verändert sich durch den Wegfall gewohnter Strukturen und den Veränderungen im Arbeitsalltag der Eltern stark. Das Risiko, dass häufiger familiäre Konflikte entstehen und eskalieren, steigt. 

Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums und IZA leiden knapp drei Viertel (73,4 Prozent) der befragten Homeoffice-Arbeiter unter Erschöpfung, 69,8 Prozent empfinden Wut und Verärgerung. Und zwei Drittel (67,5 Prozent) fühlten sich nervös und reizbar.

Depressionen und Burnout haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die an der Uni Münster und 18 weiteren Zentren durchgeführt wurde. Vor allem jüngere und ältere Menschen leiden unter den geänderten Lebensbedingungen während der Pandemie.

Psychotherapien sind auf nicht absehbare Zeit ausgebucht. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass ich Hilfe brauche, einen Ansprechpartner oder Tipps, wie ich mich stabil halte? Welche Schritte kann ich ergreifen, um meine psychische Gesundheit zu stabilisieren und zu steigern?

Als erstes: Es ist ganz normal, dass wir Unterstützung brauchen. Wir haben alle eine gesunde Fähigkeit mit Belastung umzugehen und Wege für uns zu finden. Die Pandemie stellt unsere Wiederstandfähigkeit jedoch auf eine starke Belastungsprobe.

Aus der Psychotherapieforschung ist bekannt: Je länger Krisen, Konflikte und lebensbedrohende Ereignisse dauern, desto eher stößt die psychischen Widerstands- und Regenerationskräfte („Resilienz“) an ihre Grenzen und es kann zu psychischen Erkrankungen kommen. 

In dem ersten Lockdown nutzten wir die Zeit und waren mehr in der Natur. Wir nahmen uns Projekte vor, die wir schon länger in Angriff nehmen wollten. Der Alltag veränderte sich und dies hatte für viele Menschen in der Bevölkerung auch positive Auswirkungen.

Jetzt haben wir alle unsere Wohnungen „ausgemistet“, Renovierungen sind abgeschlossen. Online und remote sind wir auf dem aktuellen Stand. Wir kennen Zoom, Googel Meet, Teams usw.. Diese Technologien gehören nun fest zu unserem Alltag.

Zeit in der Natur ist nach wie vor eine enorme Kraftquelle. Die in Japan sogar von Ärzten verschriebene Therapie des „Waldbadens“ – spazieren gehen im Wald und dabei Gerüche, Stimmungen, Licht bewusst wahrzunehmen ist nachweislich stärkend für unser psychisches Wohlbefinden. Stresshormone werden abgebaut. Nach 1 Stunde im Wald oder bei jeder sportlichen Aktivität geht es uns einfach besser. 

Aber wenn das nicht reicht? Haben Sie schon mal über Coaching nachgedacht? Coaching unterstützt Sie bei konkreten Herausforderungen, bei Veränderungsprozessen. Allein der Austausch mit einem Dritten vermittelt das Gefühl von Verbundenheit, nicht alleine zu sein. Wer sich bei anderen aufgehoben fühlt, ist psychisch widerstandsfähiger und hält eher schwere psychische Belastungen aus, so die BPtK (Bundes Psychotherapeuten Kammer)

Gerade Coaching im Bereich der Positiven Psychologie unterstützt Sie dabei, ihr Wohlbefinden zu steigern. Wege zu finden gelassener und souveräner mit Situationen umzugehen. Sie erfahren u.a. wie Sie mehr positive Gefühle erleben können, wo Ihre Ressourcen und Stärken sind. Wie können Sie Achtsamkeit in den Alltag einbinden, und wie kraftvoll kann diese besondere Art des Aufmerksam-Seins Ihren Horizont erweitern und Sie wieder offen werden lassen für neue Wege und Perspektiven? Wie bewahren Sie Hoffnung und Optimismus? Wie erleben Sie sich selbstwirkam? Die Positive Psychologie beinhaltet eine nahezu unendliche Schatztruhe an Interventionen. Wir finden im Coaching die heraus, die zu Ihnen passen.

Die Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben. Und das brauchen wir doch gerade besonders. Coaching ist normalerweise ein persönliches Gespräch face to face. Meine Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass auch die Wirkung von Online-Coaching verblüffend ist.  Oder ich verlege mein Coaching in die Natur. Die Positive Psychologie kann uns viele Antworten darauf geben, wie wir mit Lockdown und Corona besser umgehen können.

Ein gemeinsamer Pleasure Walk in der Natur, ein Gespräch online oder auch zu zweit persönlich mit Abstand. Nutzen Sie Coaching für sich – ganz persönlich und individuell.

Und was viele nicht wissen: Coaching wird zwar nicht von der Krankenkasse erstattet, ist aber in dem meisten Fällen als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar.

Machen Sie sich das Leben etwas leichter. 

@angela-barzen.de @business-wellbeing.de 

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