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Was verbindest du mit dem Wort Wechseljahre?

Ist dir bewusst, dass wir alle gerade mittendrin sind – unabhängig von Geschlecht und Alter?

Und das gleich auf mehreren Ebenen: wirtschaftlich, persönlich und sozial. Äußere und innere Rahmenbedingungen ändern sich, beschleunigt durch Corona und jetzt sicher auch durch den Krieg in Europa. Wir befinden uns in einem Prozess der Neuorientierung, und da gibt es auch die eine oder andere Nebenwirkung, die wir nicht so lustig finden.

Von neuen Arbeitsbedingungen wie z.B. Home-Office und Online-Besprechungen, einer damit verbundenen stärkeren Eigenverantwortung was Arbeitszeiten und strukturiertes Arbeiten betrifft – bis hin zu geänderten Familienkonstellationen – heute kann keiner mehr sicher wissen, ob der Mann oder die Frau in Familienzeit geht. Auch Führung muss sich damit neu aufstellen.

Vertrauen in uns selbst und in Andere wird zur Kernkompetenz, die gegeben und verdient werden will. Und sie ist ein Wert, der unverzichtbar ist.

 

Einzigartigkeit ist eine Stärke

Vertrauen die Basis

 

Jeder Mensch hat die Stärken und Voraussetzungen, um einzigartig zu sein. Sie zu finden, das Vertrauen zu sich selbst zu haben, ist die Basis dafür.

Und um wirklich mit unserer Kompetenz überzeugen zu können, müssen wir lieben, was wir tun – Dinge mit Leidenschaft und Überzeugung angehen. Und das ist in den aktuellen Jahren des Wechsels von ganz entscheidender Bedeutung. Nur – wenn wir von dem begeistert sind, was wir tun, sind wir auch wirklich gut, gehen Veränderungen mit oder steuern sie ganz bewusst. Wechseljahre sind etwas für Mutige.

Mut beinhaltet neue Wege zu gehen, Nebenwirkungen zuzulassen, aus Fehlern zu lernen, optimistisch nach vorne zu schauen und – Vertrauen zu geben und Vertrauen gerecht zu werden.

 

Das Comeback der Werte

Werte sind dein Fingerabdruck

 

Werte sind das, was mir wirklich wichtig ist, für was ich brenne, meine Haltung und meine Überzeugung. Werte sind etwas tief Persönliches, ein Leitfaden im Leben, eine Orientierung, die ich auf keinen Fall verlasse.  Damit meine ich keine gesellschaftlichen Moralvorstellungen. Werte sind ein elementares Persönlichkeitsmerkmal. Sie sind das Beständige im Wandel. Das was bleibt und auf das Du und dein Gegenüber sich verlassen können. Und damit auch Basis dafür, dass Menschen auf dich vertrauen können und für eine echte Verbundenheit – als Führungskraft, Unternehmen oder Mitarbeiter. Für was steht du? Was für eine Überzeugung hast du? Werte sind deine Identität.

 

Klare Werte bedeuten Authentizität

Authentizität ist Ehrlichkeit

 

Was sind deine Werte? Kennst du sie? Oder hast du sie von der Gesellschaft, Freunden oder der Familie übernommen?  Damit Werte keine Lippenbekenntnisse sind und mit Inhalt gefüllt werden, bedarf es eine dauernde Reflexion und der Bereitschaft, dich selber in den Spiegle zu schauen. Ist Freiheit dein Wert oder eher Zugehörigkeit? Lassen sich beide miteinander verbinden oder stehen sie im Wettbewerb? Oder ist dein Wert doch Familie und Verantwortung, und wie passt das alles zusammen? Es lohnt sich, hier Sherlock Holmes bei dir zu spielen und auch den Inhalt und die Aussage von Werten für dich ganz persönlich zu interpretieren. Nur wenn wir ehrlich zu uns selber sind, können wir stimmig wirken und authentisch sein.

 

Ende der Maskerade

Führen mit offenem Visier

 

Noch vor ein paar Jahren klappte das ganz gut.. das „Durchwurschteln“.  Solange es dem Unternehmen gut ging, wurde die Führung als kompetent wahrgenommen. Heute ist Führung Vorbild, Coach und Leader. Und das funktioniert nur mit offenem Visier. Klare Positionen vertreten, auch Unangenehmes ansprechen und umsetzen, erforderliche Veränderungen einleiten und konsequent verfolgen, Feedback geben und auch annehmen können.

Offenes Visier bedeutet auch, sich als Persönlichkeit zeigen. Und das mit allen Ecken und Kanten. Klar, das polarisiert auch – aber es ermöglicht auch Identifikation. Die emotionale Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Leadership heißt nicht Perfektion.

 

Erinnerung durch Emotion

Mittelmaß ist der Weg zum Scheitern

 

Will ich die Aufmerksamkeit von Menschen, dann muss ich sie emotional berühren.

Um als Unternehmen oder als Persönlichkeit langfristig wahrgenommen zu werden oder auch zu überzeugen, muss ich Emotionen bei Anderen auslösen. Und hier ist die Stärke des Gefühls ausschlaggebend. Ungesehen und im Verborgenen agieren – das langt heute nicht mehr.

Mitarbeiter entscheiden sich für Unternehmen, weil es von ihrer Führung, der Philosophie oder den Geschichten des Unternehmens begeistert ist.
Wir kaufen immer die Emotion. Rein kognitiv gefällte Entscheidungen sind kaum möglich. Das beginnt beim Kauf von Marken im Supermarkt und gilt ebenso für Unternehmen.

Je stärker die Emotion, desto besser bleibt die Person im Gedächtnis. Das war auch das Erfolgsrezept vieler polarisierender und namhafter Persönlichkeiten. Hauptsache – nicht langweilig.

 

Also, greifen wir sie an – unsere Wechseljahre. Sie betreffen nicht nur Frauen .

 

Willst Du mehr Klarheit in deinen Wechseljahren? Dann freue ich mich über eine Nachricht von dir.

@angela-barzen.de

 

 

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Angela Barzen
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