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Dies ist ein Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht; ein Thema, dass mir und sicher auch Dir immer wieder über den Weg läuft, mit dem wir immer wieder konfrontiert werden. Und ein Thema, das gerade mehr denn je an Bedeutung gewinnt.

Das Bild aus den Erwartungen Anderer

Wir können uns nicht so ganz davon frei machen – den Wunsch, die Erwartungen anderer zu erfüllen, anzukommen, dazuzugehören. Und da gibt es diese Bilder, die andere gerne von uns hätten. Vorstellungen, wie wir sein sollen.

Ich weiß ja nicht, wie es Dir damit geht – aber mich begleitet es schon mein Leben lang. Den Satz: „Du bist zu….“  bekomme ich seit meiner Kindheit zu hören.

Dieser Beitrag ist mein Wunsch, meine Aufforderung an dich, deinen Weg zu gehen. Das du Dir ein „Du bist zu…“ nicht so zu Herzen nimmst. Ich war nie jemand, der das Gefühl hatte, als Frau benachteiligt zu sein – aber wenn ich drüber nachdenke, ich glaube uns Frauen trifft diese Aufforderung, Erwartungen erfüllen zu sollen, deutlich häufiger. Wie siehst du das?

 

Stehe zu deinem Bild

Höre auf deine Intuition

Als ich ein kleines Mädchen war „du bist zu wild“ – weil ich gerne auf Bäume kletterte, später „du bist zu rebellisch“ – als ich mich als Schüler für ein faires Verhalten in Schulen einsetze, „du bist zu impulsiv“ – wenn ich mich gegen Ungerechtigkeit wehrte.

Und im Beruf „du bist zu hart“, wenn ich in Krisen um das Überleben meiner Firma kämpfte. „Du bist zu unabhängig“ – als mein Sohn auf die Welt kam. Die Krönung kam mit „du bist zu stark“ – um mir zu erklären, dass ich als Frau mich doch eher unscheinbar geben und meine weibliche Seite stärker einsetzen soll.

Und dann wurde ich Trainer & Coach und war für viele zu unternehmerisch denkend… sollte mehr „nur psychologisch“ sein. Lege ich meine Erfahrungen als Unternehmerin ab, nur weil ich jetzt als Coach und Speaker arbeite?

Mal ehrlich… das ist doch total irre. Ich wünsche mir – bitte seid zu laut, zu impulsiv, zu engagiert.. seid ihr selbst, stimmig, authentisch. Habt den Mut von vielem ZU SEHR zu sein.

Höre auf deine Intuition. Und wen Sie dir sagt das ein „Sei zu…“ genau richtig ist, dann handle danach.

 

Hätte ich mich nach den Vorstellungen der anderen orientiert und mich nicht auf meinen Bauch verlassen, dann hätte ich nicht schon aus dem Studium meine Firma Plakativ gegründet, ich hätte sie nicht verkauft und hätte nicht noch mal ganz von vorne angefangen.

 

Mut, den eigenen Weg zu gehen ist das, was wir gerade in dieser Zeit brauchen.

Klar, mit dieser Einstellung habe ich auch viele Fehler gemacht, habe Menschen vor den Kopf gestoßen, über das Ziel hinausgeschossen, bin heftig auf dem Bauch gefallen. Es ist nicht alles richtig, und ich bin auch in meinem Augen manchmal „zu sehr…“.

Wir können nicht allen Bildern der anderen entsprechen – aber wir können dafür sorgen, unser eigenes Bild zu gestalten und zu zeigen. Lebe dein authentisches Bild. Überzeuge mit deiner klaren Haltung, deinen Werten.

Nur dann kannst Du Wirkung erzielen, als Führungskraft, Mitarbeiter und auch als Freund und Partner.

 

Wir brauchen gerade in dieser Zeit Menschen, die in Ihrem Bild klar sind, Profil zeigen, Mut haben, auch mal anzuecken.

Nicht jedem wird dein Bild gefallen – aber es ist deine Persönlichkeit, deine Einmaligkeit.

 

Und dabei unterstütze ich Dich gerne … mit Leidenschaft, Engagement, Impulsivität, psychologischer Kompetenz und meiner unternehmerischen Erfahrung.

 

Es ist besser,
ein eckiges Etwas zu sein,
als ein rundes Nichts.

Christian Friedrich Hebbel

 

 

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Angela Barzen
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„Intuition is a very powerful thing…”